News

  • Sie sind Leistungs- oder Freizeit-sportler? Sie möchten Ihr Gewicht reduzieren? Mit individuellem Fitness- & Leistungstest nach höchstem sport-medizinischem Standard unterstützen wir Sie, Ihr Ziel schneller und effizienter zu erreichen.

Termine

Termine

Für Terminvereinbarungen wählen Sie bitte unser entsprechendes Formular oder rufen Sie uns an.

Die Praxis ist vom 28.8.2017 bis zum 1.9.2017 geschlossen.

Leistungen / Therapie



 

Wir bieten Ihnen deutlich mehr, als das klassische Spektrum der Orthopädie. Bei uns finden Sie ein breit gefächertes Behandlungsangebot mit zahlreichen alternativen Therapieoptionen. Diese machen es möglich, nicht nur klassische orthopädische Krankheitsbilder zu behandeln.

Yamamoto - Schädelakupunktur
Die Yamamoto-Schädelakupunktur (YNSA – Yamamoto New Scalp Acupuncture)
wurde in den siebziger Jahren von dem japanischen Anästhesisten Dr. Toshikatsu Yamamoto entwickelt und seitdem kontinuierlich erweitert und ergänzt.

Im Vergleich zur klassischen Körperakupunktur scheint die Schädel-Akupunktur nach Erfahrung der Anwender bei neurologischen Erkrankungen überlegen.
 
 
Mögliche Anwendungsgebiete der Yamamoto-Schädelakupunktur:
  • motorische Störungen
  • Lähmungen
  • Sprachstörungen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Chronische Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Migräne
  • Trigeminusneuralgie

Wie wird die Behandlung durchgeführt?


Die Behandlung erfolgt wie bei der klassischen chinesischen Akupunktur mit sterilen Akupunkturnadeln. Die Punktauswahl erfolgt je nach Erkrankung über eine manuelle Hand-, Bauchdecken- oder Halsdiagnostik. Die Nadeln werden dann am Kopf in die aktiven Punkte eingebracht und verbleiben für 30 Minuten. Je nach Erkrankungsstadium sind 1 – 15 Behandlungen notwendig.

 

Die Yamamoto-Schädelakupunktur ist kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Die Beurteilung der Wirksamkeit beruht zum grossen Teil auf Erfahrungen von Dr. Yamamoto selbst und den Anwendern dieser Akupunkturform.


Haben Sie noch Fragen zur Yamamoto-Schädelakupunktur? – Sprechen Sie uns an!

Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht
Schnelle Lösung auch bei chronischen Schmerzen

Die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht beruht auf der Annahme, dass die Muskulatur einen deutlichen Anteil bei der Entstehung von Schmerzen hat.
Die verkürzten Muskeln verursachen selbst Schmerzen und sorgen für einen erhöhten Druck auf die Gelenke. Die Behandlung führt die Muskulatur sofort in einen natürlichen Dehnungszustand zurück, der Druck auf die Gelenke wird gemindert und die Beweglichkeit gebessert.



Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Nach Untersuchung und Befragung des Patienten werden die zu behandelnden Muskeln ausgewählt. Der Therapeut übt dann mit seinem Daumen Druck auf die Muskelansätze aus, bis eine Entspannung der Muskulatur zu spüren ist (ca. 1- 3 Minuten). An den Muskelansätzen befinden sich in hoher Anzahl Muskelspindeln, die dem zentralen Nervensystem die Muskelspannung übermitteln. Der Druck auf die Muskelspindeln vermittelt dem Gehirn eine Überdehnung des Muskels.  Zum Schutz der Muskulatur werden körpereigene Reflexe aktiviert, die den Muskel sofort in einen Entspannungszustand bringen, der mit anderen Methoden so nicht zu erreichen ist. Der Effekt ist für den Patienten und Therapeuten sofort nachvollziehbar.

Die Behandlung dauert je nach Krankheitsbild 20 – 30 Minuten. Viele Patienten sind nach unserer Erfahrung bereits nach einer Behandlung schmerzfrei, bzw. deutlich schmerzreduziert.

Bei komplexeren Erkrankungen ist ggf. eine zweite oder dritte Behandlung erforderlich.

Welche Erkrankungen werden mit der Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht behandelt?

Wie viele unserer Patientenbeispiele zeigen, sind zahlreiche Schmerzzustände am Bewegungsapparat durch die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht beeinflussbar. Auch bei fortgeschrittenen Verschleißerscheinungen (z. B. der Hüft- oder Kniegelenke) sind nach meiner Erfahrung Besserungen möglich.
Die folgende Aufzählung stellt nur eine Auswahl möglicher Anwendungsgebiete dar:
  • Nacken-Schulter-Schmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerz, Migräne
  • Hüftgelenk- und Knieschmerzen
  • Kiefergelenkschmerzen
  • „Springender Finger“
  • Fuß- und Handschmerzen
  • Asthma (Verbesserung der Atmung)
  • Fibromyalgie

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Schmerztherapie ist nebenwirkungsarm. Die Behandlung wird von den meisten Patienten als schmerzhaft empfunden, die behandelten Punkte können mehrere Tage gereizt sein.
Blutergüsse sind häufig, bilden sich jedoch innerhalb kurzer Zeit wieder zurück. Nach einer anfänglich deutlichen Besserung, tritt in aller Regel nach ein paar Tagen wieder eine Schmerzverstärkung ein. Die kurzfristige Verschlechterung ist als Heilungsprozess zu werten und nach wenigen Tagen wieder rückläufig.

Wie lange hält der Behandlungserfolg an?

Mit der Behandlung erreichen wir einen natürlichen Dehnungszustand der Muskulatur. Im Anschluss erhält der Patient entsprechend der behandelten Muskulatur Dehnübungen, die regelmäßig durchgeführt werden sollten. Der tägliche Aufwand beträgt ca. 10 – 15 Minuten. Bei regelmäßiger Anwendung der Übungen ist ein Widerauftreten der Beschwerden nicht zu erwarten.

 

Bei der Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht handelt es sich nicht um ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Insbesondere existiert für dies Behandlung noch keine randomisierte, kontrollierte Studie. Der Erfolg kann daher nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.

Haben Sie noch Fragen zur Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht? – Sprechen Sie uns an!

Implant - Akupunktur
Implant-Akupunktur – Dauerstimulation des zentralen Nervensystems

Viele Menschen leiden an chronischen Erkrankungen, deren Symptome mit Medikamenten gar nicht oder nur unzureichend gelindert werden können. Wir glauben, dass die Implant-Akupunktur einen Baustein z. B. der Behandlung von Morbus Parkinson, Restless-Legs-Syndrom, Multiple Sklerose oder chronische Schmerzen darstellen kann.

Wie wird die Implant-Akupunktur durchgeführt?

 

Die aktiven Ohrpunkte werden entsprechend der Erkrankung mit einem speziellen Gerät zur Hautwiderstandsmessung aufgefunden. An die lokalisierten Ohrpunkte setzen wir unter sterilen Bedingungen Implantate in einer Größe von ca. 2,5 mm ein. Die Behandlung dauert je nach Krankheitsbild 20 – 30 Minuten.  

Wir unterscheiden 2 Implantate:
  • Implax®-Nadeln: Die Implantate sind aus reinem Titan und werden zur permanenten Stimulation implantiert.
  • Templax®-Nadeln: Die Implantate bestehen aus resorbierbarem Material und lösen sich nach ca. 18 Monaten ohne Rückstände im Ohr auf

Im Gegensatz zur klassischen Ohrakupunktur ist der Wirkungszeitraum nicht begrenzt, für Ttitan-Implantate ist eine Wirkungsdauer von 8 Jahren belegt. Durch die Implantate wird eine kontinuierliche Stimulation und Regulation des zentralen Nervensystems ausgeübt. Die Nadel wächst nach wenigen Tagen unsichtbar und ohne Narben im Gewebe ein.




Die Anzahl der Implantate ist von vielen Faktoren abhängig und kann zwischen 1 und ca. 40 Implantaten variieren.

In vielen Fällen ist eine Behandlung ausreichend, bei chronisch-fortschreitenden Erkrankungen kann jedoch eine weitere Implantation nach Monaten notwendig sein.

Welche Erkrankungen können behandelt werden?

Eine Studie von Wlasak et. al. gibt Hinweise darauf, dass Patienten mit Restless-Leg-Syndrom von der Behandlung profitieren können. Patientenbeispiele zeigen aber auch bei anderen neurologischen Erkrankungen, chronischen Schmerzzuständen und vegetativen Symptomen eine mögliche Wirksamkeit. Folgende Erkrankungen behandeln wir mit der Implantakupunktur, wenn andere therapeutische Ansätze versagt haben:

  • Restless-Legs-Syndrom
  • M. Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Chronische Schmerzen
  • Allergien
  • Gewichtabnahme
  • Raucherentwöhnung
  • Refluxkrankheit („Sodbrennen“)
  • Gesichtsnervenlähmung
  • Migräne
  • Neuralgien
  • Schlafstörungen
  • Tinnitus
  • Bluthochdruck
 Welche Nebenwirkungen können auftreten?


Die Implantate wachsen schnell in das Gewebe ein und werden vom Patienten nicht wahrgenommen, auch wann man z. B. auf dem Ohr liegt. Gelegentlich kann es zu Blutergüssen oder Hautreaktionen kommen, die sich jedoch rasch wieder zurückbilden. Entzündungen sind denkbar, bei regelrechter Implantation jedoch sehr selten. Gelegentlich kann ein Verlust des Implantates auftreten. Allergische Reaktionen wurden bisher nicht beobachtet.

Wie verhalte ich mich nach der Implantation?

Nach der Implantation erhalten Sie einen Pass, in dem die Lage aller Implantate dokumentiert ist. Die Wirkung der Therapie setzt bei chronischen Erkrankungen häufig erst nach Wochen ein. Obwohl sich die Haut direkt nach Implantation wieder verschließt, sollten die Ohren für 2 Tage nicht berührt oder gesäubert werden.

 

Die Implant-Akupunktur ist kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren und weiterhin Gegenstand von Forschung und weiteren Studien.



Haben Sie noch Fragen zur Implant-Akupunktur? – Sprechen Sie uns an!

Minimalinvasive Injektionstherapie
Nervenreizungen, Bandscheibenvorfälle oder Vorwölbungen und Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenkarthrose) bedeuten für den betroffenen Patienten meist hartnäckige Schmerzen. Wenn konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik und Schmerzmittel keine Linderung bringen, kann in diesen Fällen eine gezielte Spritze (Injektion) helfen.
Bei dieser nicht-operativen Methode wird das Zielgebiet (z. B. Nerv) mit einer speziellen Medikamentenkombination umspült. Ziel der Therapie ist eine Unterbrechung der Schmerzspirale durch Herabsetzung der Schwellung, Entzündung und des Schmerzes. Das Verfahren wird in unserer Praxis ohne Röntgen oder CT-Kontrolle durchgeführt. Hierdurch wird eine Strahlenbelastung – insbesondere bei mehrfachen Injektionen – vermieden.

Injektionstherapie


Welche Komplikationen können auftreten?

Um eine schnelle Wiederherstellung der Funktion und Befreiung von Schmerzen zu erreichen, ist oft die Gabe eines Medikamentes über eine Spritze an den Zielort der Beschwerden sinnvoll. Hierdurch erhöht sich das Risiko einer eitrigen Entzündung trotz sorgfältigen sterilen Vorgehens nach dem geltenden medizinischen Hygienestandard auf 1:35.000. Bei Beschwerden der Wirbelsäule mit Nervenschmerzen zählen Injektionsbehandlungen an den Nervenaustritt, die Wirbelgelenke oder in den Wirbelkanal zu den schnellsten und wirksamsten Methoden der Schmerzbekämpfung.


Bei Umflutung der Nerven kann es zu kurzfristigen Lähmungserscheinungen kommen. Fahren Sie daher nach der Behandlung nicht selbst mit dem Auto. Je nach Höhe und Tiefe der Injektion wäre auch eine Verletzung der Lunge denkbar (Pneumothorax). Die Überwachung von Kreislaufreaktionen (z. B. allergische Reaktion auf das Medikament) erfolgt mit Pulsoxymeter (Aufzeichnung von Sauerstoffsättigung und Puls).
 
Manuelle Therapie und Chirotherapie

Manuelle (lateinisch manus = die Hand) Medizin ist eine Behandlungsmethode, die nur mit den Händen am Patienten durchgeführt wird. Manuelle Medizin und Chirotherapie (griechisch cheir = die Hand) bedeuten weitgehend das gleiche.

Die Chirotherapie ist eine ca. 5000 Jahre alte Behandlungsform. Exakt lehrbare Handgrifftechniken und sofort nachprüfbare Ergebnisse haben heute auch die Anerkennung der Hochschulmedizin gefunden.

Die Therapie setzt dort an, wo es um reversible (umkehrbare) Funktionsstörungen der Gelenke geht. Diesen Störungen liegt eine Gelenkblockierung zugrunde. Das Gelenk ist dabei nicht wirklich ausgerenkt, sondern lediglich in seiner Funktion eingeschränkt (blockiert).

Die Blockierung ist in der Regel im Röntgenbild nicht sichtbar und wird mit speziellen Grifftechniken diagnostiziert. Zum Ausschluß von Kontraindikationen (z. B. Bruch eines Wirbelkörpers) muß jedoch ein aktuelles Röntgenbild vorliegen.
Zur Aufhebung der Funktionsstörungen kommen spezielle Grifftechniken zum Einsatz. Man unterscheidet die Mobilisation mit mehrfach rhythmischer Dehnung von der gezielten Manipulation. Die Manipulation darf nur vom Arzt durchgeführt werden und wird allgemein als „Einrenken“ bezeichnet. Genau dies geschieht nicht. Wenn ein Gelenk eingerenkt würde, müsste es vorher ausgerenkt gewesen sein. Ausgerenkte Wirbel hätten jedoch meist eine Querschnittslähmung zur Folge und sind damit nicht Ziel der Chirotherapie. Die chirotherapeutische Manipulation löst lediglich reflektorisch  Muskelverspannungen, welche die Gelenkmechanik verhindern. Das Knacken ist ein harmloses Begleitphänomen und kommt durch kurzfristiges Klaffen der Gelenkflächen zustande.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

 

Haben Sie noch Fragen zur Chirotherapie? – Sprechen Sie uns an!

Akupunktur
Viele Patienten wünschen sich behutsame Alternativen, insbesondere wenn Spritzen und Tabletten nicht mehr helfen. Wir setzen die Akupunktur als sinnvolle und nebenwirkungsarme Alternative zur Schulmedizin ein. Die Akupunktur stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und wird dort seit mehr als tausend Jahren angewandt: Dünne Nadeln, die an bestimmten Punkten in die Haut gestochen werden, harmonisieren die Energieströme des Körpers und regen seine Selbstheilungskräfte an. Im Laufe der Zeit haben sich in verschiedenen Ländern, neben der klassischen Körperakupunktur, weitere Formen entwickelt. Bei so genannten Mikroakupunktursystemen werden Erkrankungen des gesamten Körpers über bestimmte Körperregionen behandelt. Die Ohrakupunktur hat hierbei die weiteste Verbreitung in Europa gefunden.

Wie wird die Akupunktur durchgeführt:

Wir wenden verschiedene Akupunkturformen an.
  • klassische Körperakupunktur: für eine ausreichende Wirkung ist eine Behandlung von 20 – 30 Minuten wiederholt notwendig. Die Behandlung erfolgt mit sterilen Einmalnadeln.
  • Elektrostimulation: ein Elektrostimulationsgerät wird an spezielle Akupunkturnadeln angeschlossen und kann bei bestimmten Erkrankungen die Akupunkturwirkung verstärken.
  • Ohrakupunktur: Erkrankungen des gesamten Körpers lassen sich auch über das Ohr behandeln. Die Ohrakupunktur wird alleine, oder in Kombination mit der Körperakupunktur angewendet. Die Wirkung setzt – im Vergleich zur Körperakupunktur - meist schneller ein.
  • One-point-Akupunktur: mit nur einer Nadel werden besonders Störungen des Bewegungsapartes in Sekunden bis Minuten behandelt. Die Anwendung erfolgt meist bei akuten Beschwerden (z. B. Hexenschuß, Nackensteife).
  • Schröpftherapie: Durch Aufsetzen von Schröpfgläsern wird die muskelentspannende Wirkung der Akupunktur verstärkt.
  • TCM-Behandlungskonzept: nach den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) erfolgt eine körperliche Untersuchung (Puls- und Zungendiagnostik) und Anamnese. Mit diesem Konzept kann die Auswahl der Akupunkturpunkte individuell erfolgen.

Wie oft werden Akupunktursitzungen durchgeführt?

 

Die Anzahl der Behandlungen ist individuell und im erheblichen Maß von der Erkrankung abhängig. Bei akuten Beschwerden (z.B. Hexenschuß) sind unter Umständen 2 bis 3 Behandlungen ausreichend. Chronische Erkrankungen erfordern in der Regel zwischen 10 und 20 Sitzungen.

Akupunktur


Welche Beschwerden können mit Akupunktur behandelt werden?


Der Einsatzbereich für die Akupunktur ist vielfältig. Die folgende Aufzählung gibt lediglich einen Überblick möglicher Anwendungen:

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Ischiassyndrom (Lumboischialgie)
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis)
  • Hüft- und Knieschmerzen
  • Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Fersensporn (Plantarfasciitis)
  • Heuschnupfen (Rhinitis allergica)
  • Raucherentwöhnung und Übergewicht
  • Gewichtsabnahme
  • M.Raynaud (Gefäßkrämpfe der Hände)
  • Asthma

Welche Nebenwirkungen können bei der Akupunkturbehandlung auftreten?


Im Vergleich zu den schulmedizinischen Maßnahmen (Medikamenteneinnahme, Injektionen, etc.) ist die Akupunktur annähernd komplikationsfrei. Nach einer Behandlung können die Beschwerden vorübergehend zunehmen. Dies ist nicht als Komplikation, sondern als positive - zum Teil auch beabsichtigte – Reaktion des Körpers auf die Behandlung zu werten. Gelegentlich treten Blutergüsse (Hämatome) und harmlose Nachblutungen an den Einstichstellen auf. Selten kommt es zu Kreislaufreaktionen (Nadelkollaps). Entzündungen aufgrund der Einstiche werden unter Beachtung einfacher hygienischer Maßnahmen bei Einmalakupunktur nicht beschrieben. Lediglich bei Verwendung von Dauernadeln – insbesondere am Ohr – sind Entzündungen (Infektionen) denkbar.

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Erfahrungsmedizin. Daher ist die Akupunktur nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin wissenschaftlich hinreichend abgesichert. Insbesondere exisitert für diese Behandlung noch keine randomisierte kontrollierte Studie. Ein Erfolg der Akupunktur kann daher nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet werden.

 



Haben Sie noch Fragen zur Akupunktur? - Sprechen Sie uns an!

Atlastherapie nach Arlen
Neue Impulse für das Nervensystem
Die Atlastherapie nach Arlen ist eine besonders schonende manualmedizinische Technik. Der Therapeut arbeitet mit kurzen Druckimpulsen im Bereich des obersten Halswirbels (Atlas). Die Wirkung beruht auf der Annahme, dass diese Impulse auf die Eigenwahrnehmung des Körpers wirken und so das unwillkürliche Nervensystem und Gleichgewichtssystem beeinflussen können. Die Atlastherapie kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Als besonders sanfte Methode ist sie auch für die Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern geeignet.
Wie funktioniert Atlastherapie?

Im Bereich des Atlas befinden sich eine Vielzahl von Nervenschaltstellen (Rezeptoren), die Kontakt zu Nervenbahnen zwischen Gehirn und Körper haben. Diese Rezeptoren kontrollieren die Stellung des Körpers im Raum und die Spannung des gesamten Muskel- und Sehnensystems. Bei krankhaften Zuständen werden falsche Informationen weitergeleitet. Die Wirkung der Atlastherapie erklärt sich am ehesten durch eine kurze Unterbrechung des nervlichen Regelkreises, der dann wieder „neu sortiert“ aufgebaut wird. Auf diese Weise können verschiedene Schmerzsyndrome und Funktionsstörungen des ganzen Körpers behandelt werden.
Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Behandlung ist schmerzfrei. Im Gegensatz zur klassischen Chirotherapie gibt es keine typischen Risiken bei der Atlastherapie. Der Therapeut gibt einen sehr kurzen Impuls mit einem Finger auf den Querfortsatz des ersten Halswirbels. Zur Bestimmung der Impulsrichtung wird ein Röntgenbild benötigt. Bei chronischen Erkrankungen kann die Atlastherapie nur befristet helfen und wird in individuellen Abständen wiederholt. Akute Beschwerden lassen sich unter Umständen in einer Sitzung beheben.
Bei welchen Beschwerden kann die Atlastherapie eingesetzt werden werden?

Der Einsatzbereich der Atlastherapie ist vielfältig. Die folgende Auflistung stellt eine Auswahl möglicher Anwendungsgebiete nach unserer Erfahrung dar:
  • Chronischer Kopfschmerz
  • Skoliose
  • Schwindel
  • Tonusanomalien bei Säuglingen („schiefer Säugling, Schreikinder“, KISSSyndrom)
  • ADHS (Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Syndrom)
  • Lern- und Schreibschwäche
  • Vegetative Störungen (Schwitzen, kalte Füße)
  • Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit bei spastischen Paresen, Morbus Parkinson, Schlaganfall.

 

Die Atlastherapie ist kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Die Berurteilung der Wirksamkeit und die Indikationsstellung beruhen auf Erfahrungen des anwendenden Therapeuten. Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf die Atlastherapie nach Arlen, die nur von speziell ausgebildeten Ärzten und erst nach entsprechender Röntgendiagnostik angewendet werden darf. Wir distanzieren uns ausdrücklich von anderen Therapieformen der Kopfgelenke (z.B. Atlaskorrektur oder Atlasreflextherapie), die in zunehmenden Maße von Nicht-Medizinern durchgeführt werden.


Haben Sie noch Fragen zur Atlastherapie? – Sprechen Sie uns an!

Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenke und wird von den Knorpelzellen und der Gelenkinnenhaut (Synovia) produziert. Sie wirkt wie ein Schmiermittel, hält Entzündungszellen zurück und sorgt durch Überzug der Schmerzrezeptoren für Herabsetzung der Schmerzempfindung.

Bei Gelenkverschleiß (Arthrose) sinkt die Konzentration der Hyaluronsäure im Gelenk, das Molekulargewicht der Säure verändert sich. Hierdurch geht die Schutzfunktion verloren, die mechanischen Eigenschaften des Gelenkes verändern sich: Es entstehen Schmerzen, verminderte Beweglichkeit und Entzündung (Schwellung, Überwärmung). Daher macht es Sinn, geeignete Hyaluronsäure von außen zuzuführen und so die Puffer- und Filterfunktion der Gelenkschmiere wieder herzustellen.



Regulationstherapien
Regulationstherapien – Ein Blick über den „schulmedizinischen Tellerrand“

Der menschliche Körper besitzt genügend Selbstheilungskräfte (Immunsystem, Wundheilung, entzündungshemmende Zellen etc.), um sich mit kleineren „Wehwehchen“ und einzelnen Erkrankungen auseinandersetzen zu können. Summieren sich nun im Laufe des Lebens die Erkrankungen (Gelenkverschleiß, Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Unfälle usw.) ist der Körper irgendwann überfordert alle Symptome zu „regulieren“.

In der Orthopädie deckt sich zum Beispiel der Grad des Gelenkverschleißes häufig nicht mit der Intensität der Schmerzen. So erleben wir Patienten mit fortgeschritten Verschleißerscheinungen, die weitgehend schmerzfrei ein normales Leben führen (und im Übrigen gesund sind). Andere dagegen quälen sich bei leichten Verschleißerscheinungen durchs Leben (und haben meist zahlreiche andere Erkrankungen). Das heißt, der menschliche Körper ist bei sonst gesunden Menschen in der Lage auch bei fortgeschrittenen Befunden den Schmerz zu regulieren.

Regulationstherapien

Die Regulationstherapien basieren auf dem Prinzip, dass entweder durch eine Stärkung des Immunsystems oder aber der Beseitigung von Störungen (Erkrankungen) die Regulationsfähigkeit wieder hergestellt werden kann.

Im Rahmen der Alternativmedizin existiert eine Vielzahl an Verfahren, deren Nutzen und Wirksamkeit ich zum großen Teil nicht beurteilen kann und möchte. Obwohl wissenschaftlich umstritten, kommen bei uns zwei Regulationstherapien zur Anwendung, deren Erfolge für mich als Schulmediziner seit Jahren reproduzierbar nachvollziehbar sind.

Bioresonanztherapie und Neuraltherapie setzen wir immer dann ein - sowohl diagnostisch als auch therapeutisch - wenn andere gängige Therapien versagen und es notwendig scheint, über den schulmedizinischen Tellerrand zu schauen.

Die Anwendungsgebiete sind zahlreich, so dass ich mich hier auf einige Beispiele beschränken möchte.

Die Wirkung der Bioresonanztherapie ist an anderer Stelle ausführlich beschrieben. Die Domäne dieser Therapie ist die Entgiftung des Körpers und Allergiebehandlung. So kann z. B. eine Amalgam-Belastung zu Schmerzen im ganzen Körper führen. Auch Nahrungsmittelallergien (z.B. Milch, Weizen) führen mitunter zur Symptombildung z. B. in Form von Muskelschmerzen. Mit diesem Verfahren können Belastungen des Körpers durch Giftstoffe und Allergien sowohl getestet, als auch behandelt werden.

Bei der Neuraltherapie nach Huneke wird ein kurz wirksames Betäubungsmittel an ein „Segment“ oder „Störfeld“ injiziert und somit das vegetative Nervensystem reguliert. Das Störfeld (z.B. Narbe) kann den ganzen Körper beeinflussen und wird über die Injektion ausgeschaltet. So werden therapieresistente Kreuzschmerzen z.B. häufig durch Narbengewebe im Unterbauch beeinflusst (Blinddarmnarbe, Unterbauchoperationen). Wird nun die Narbe mit einem Betäubungsmittel infiltriert, sollten sich die Rückenschmerzen sofort zurück bilden (Sekundeneffekt). Ist dies der Fall, weiß man, dass die Rückenschmerzen durch eine Narbenbehandlung gelindert werden können.


Kinesio-Taping
Kinesio-Taping (KT) wurde in den siebziger Jahren von Dr. Kenzo Kase in Japan entwickelt. KT aktiviert und beschleunigt mittels spezieller elastischer Pflasterklebestreifen (Tapes) körpereigene Heilungsvorgänge. Ende der neunziger Jahre führte  Ex-Profifußballspieler Alfred Nijhuis (MSV Duisburg, Borussia Dortmund) KT in Europa ein. Während seiner Fußballkarriere in Japan hatte er die spektakuläre Wirkung am eigenen Körper erfahren. Nach anfänglicher Skepsis arbeiten heute hunderte von Ärzten, Physiotherapeuten und Sportmasseure nach diesem Konzept. Immer mehr Sport- und Fußballvereine setzen das Tape regelmäßig in  Prävention (Vorbeugung) und Therapie ein. Das Tapen selbst sieht einfach aus, setzt jedoch eine umfangreiche Weiterbildung zum Kinesio-Taping Therapeuten voraus.

kinesio

Wie wirkt Kinesio-Taping?

Die speziellen Tapes besitzen eine mit der Haut vergleichbare Elastizität. Da sie wasserfest und luftdurchlässig sind, kann  mit ihnen problemlos geduscht, gebadet und sogar in die Sauna gegangen werden. Sie enthalten keine Medikamentenzusätze. Durch verschiedene Anlagetechniken der dehnbaren Tapes werden unterschiedliche Wirkungen auf das Gewebe ausgeübt:
  • Entspannung und Anregung der Muskulatur.

  • Stabilisierung der Gelenke durch Änderung der Tiefenwahrnehmung (Propriozeption)

  • Anregung des Lymphsystems und Abbau des Lymphstaus . Somit raschere Abheilung von  Entzündungen.

  • Positive Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung und –verarbeitung.

Welche Beschwerden können behandelt werden?

Die Anwendungsgebiete von Kinesio-Taping sind vielfältig. Die hier aufgeführten Anwendungen sind eine Auswahl häufig auftretender Erkrankungen:

  • Muskelfaserriss
  • Vorsorge (Prophylaxe) im Sport

  • Sehnenscheidenentzündung
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Rücken- und Nackenschmerzen (LWS- und HWS-Syndrom, ISG-Schmerzen)

  • Kopfschmerzen
  • Tennisarm
  • Arthrose (Gelenkverschleiß)

  • Verstauchungen (Distorsion)

  • Schulterschmerzen
  • Verspannungen
  • Narbenbehandlung
  • Asthma (Erleichterung der Atmung)

Kinesio-Taping ist keine Leistung der gestzlichen Krankenkassen.

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESTW)
Stoßwellen statt Operation


Die extrakorporale Stoßwellentherapie in der orthopädischen Schmerztherapie ist häufig eine sinnvolle Alternative zu einem operativen Eingriff. Mit dieser modernen Behandlungsmethode werden ernergiereiche Schallwellen in die schmerzhaften Körperareale geleitet.

Die Stoßwellenbehandlung wird bereits seit den 80ern u. a. zur Auflösung von Nierensteinen eingesetzt. In den letzten zehn Jahren haben sich die Stoßwellen auch in der orthopädischen Schmerztherapie bewährt.



Wie wirken Stoßwellen?

Bei der Stoßwellentherapie werden kaum hörbare Schallwellen außerhalb des Körpers erzeugt (extrakorporal) und gebündelt mit einem Aplikator auf den Behandlungspunkt gerichtet. Die Wirkung beruht am ehesten auf folgenden biologischen Effekten:
  • Aktivierung der Selbstheilung
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels
  • Anregung von Knochenzellen zum Wachstum
  • Deaktivierung der Schmerzfasern.


Was sind radiale und fokussierte Stoßwellen?

Man unterscheidet zwei Formen der Stoßwellentherapie.

Die radiale niedrigenergetische ESTW wirkt oberflächlich und wird daher bei muskulären Erkrankungen angewendet. Besonderen Einsatz findet sie in der Triggerpunkttherapie. Triggerpunkte sind lokal begrenzte Verspannungen der Muskulatur, von denen übertragene Schmerzen ausgehen können.

Die fokussierte hochenergetische ESTW hat eine wesentlich höhere Eindringtiefe und ermöglicht punktförmiges Arbeiten.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Behandlung dauert in der Regel 10 - 15 Minuten. Durchschnittlich sind 2 – 3 Behandlungen im Wochenabstand erforderlich. Augrund von Flüssigkeitsver-schiebungen im Gewebe sollte man nach der Behandlung viel trinken.

Welche Beschwerden können mit Stoßwellen behandelt werden?

 

  • Schulterschmerzen (Kalkschulter)
  • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylitis)
  • Fersensporn (Fersenschmerzen)
  • Achillessehnenschmerzen (Achillodynie)
  • Chronisch offene Wunden (Ulcus cruris)
  • Nicht heilende Knochenbrüche (Pseudoarthrose)
  • Hüftschmerzen (Bursitis trochanterica)
  • Knieschmerzen (Patellaspitzensyndrom, Läuferknie)
  • Chronische Nacken- und Schulterschmerzen
  • Muskelverhärtungen
  • Muskelfaserriss
     

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Stoßwellentherapie ist ein weitgehend risiko- und nebenwirkungsfreies Verfahren.

Bei Behandlung der Nackenregion treten gelegentlich Kopfschmerzen auf, die durch ein einfaches Schmerzmittel günstig zu beeinflussen sind. Eine vorübergehende Rötung der Haut aufgrund vermehrter Durchblutung bildet sich in der Regel nach wenigen Stunden wieder zurück. Gelegentlich entstehen harmlose Blutergüsse und Hauteinblutungen. Nach der Behandlung kann es zu einer kurzfristigen Schmerzverstärkung aufgrund einer Gewebereizung kommen.

 

 

Manuelle Kinderbehandlung
Körperlich ungeschickte Kinder, Teilleistungs- und Aufmerksamkeitsstörungen stellen ein Problem dar, das nicht immer medikamentös oder durch Psychotherapie behandelt werden muss.

manuelle-kinderbehandlung

Welche Beschwerden werden behandelt?
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS oder ADS)
  • Ungeschickte Kinder
  • Zappelphilipp
  • Schulische Teilleistungsstörungen (Lese- oder Schreibschwäche)
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Bettnässen


Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Zu Grunde liegen – sofern eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden kann – häufig Bewegungsstörungen der Kopfgelenke, Wirbelsäule, Becken-, Kiefer- oder Rippengelenke. Die Kinder werden daraufhin untersucht und je nach Befund mit schonenden Techniken aus dem Bereich der manuellen Medizin, der Atlastherapie nach Arlen und Techniken der Osteopathie behandelt. Bei aufwendigem Behandlungsverlauf erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Kinderärzten, spezialisierten Physiotherapeuten und Kierferorthopäden.

Manuelle Säuglingsbehandlung
Warum sich rund 10% aller Säuglinge asymetrisch entwickeln, weiß niemand wirklich. Am Geburtsvorgang liegt es jedenfalls nicht. Kinder, die durch Kaiserschnitt auf die Welt kamen, sind häufiger betroffen als Kinder, die auf natürlichem Wege geboren wurden.
  • Tonusasymetrie
  • KISS-Syndrom
  • Schreibabys
  • 3-Monats-Kolik
  • Entwicklungsverzögerung
  • Säuglingsskoliose
  • Schädeldeformität (Plagiozephalie)

Wie merke ich, dass mein Kind betroffen ist?


Der Kinderarzt stellt in der Regel Abweichungen der Entwicklung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen fest. Die Säuglinge halten den Kopf und die Wirbelsäule schief und wollen die Position nur ungern verlassen. Die Bauchlage wird häufig nicht akzeptiert. Meist geht die Tonusasymmetrie mit einer Verarmung der Bewegungen und damit einer Verzögerung der Entwicklung einher. Manchmal gibt es Schwierigkeiten beim Stillen, denn die Säuglinge akzeptieren die Drehung ihres Kopfes nicht, so dass sie eine Brust nicht annehmen wollen. Weitere Symptome sind häufige Schreiattacken und Schlafstörungen.

saeuglingsbehandlung

Warum sollten Entwicklungsstörungen im Säuglingsalter behandelt werden?

 

Unbehandelt können sich aus diesen Störungen möglicherweise im weiteren Verlauf Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), schulische Teilleistungsstörungen, Kopfschmerzen und Störungen der Feinmotorik entwickeln. Diese Annahmen beruhen jedoch nicht auf wissenschaftlichen Erkentnissen, sondern sind mögliche Schlussfolgerungen aufgrund manualtherapeutischer Erklärungsmodelle.

Wie wird die Behandlung durchgeführt?


Zu Grunde liegen – sofern eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden kann – Bewegungsstörungen der Kopfgelenke, Wirbelsäule, Beckengelenke oder Rippengelenke. Die Säuglinge werden daraufhin untersucht und je nach Befund mit schonenden Behandlungstechniken aus dem Bereich der manuellen Medizin, der Atlastherapie nach Arlen und Techniken des myofascialen Lösens (Osteopathie) therapiert. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt und ggf. auch spezialisierten Physiotherapeuten.

Bicom Bioresonanztherapie - Schmerzfreie Behandlung
Bicom Bioresonanztherapie – Schmerzfreie Behandlung ohne Medikamente

Die Bicom-Bioresonanzmethode ist ein spezielles Diagnose- und Therapieverfahren. Mit dem Bicom-Gerät können die tatsächlichen – oft versteckten – Ursachen von Erkrankungen herausgefunden werden. Die Bioresonanztherapie ist eine nebenwirkungsarme und sanfte Behandlung ohne Medikamente und eignet sich daher gerade auch zur Therapie von Säuglingen und Kindern.

Wie funktioniert die Bioresonanztherapie?


Das Erklärungsmodel zur Wirksamkeit beruht am ehesten auf folgenden Annahmen: Jede Substanz, so auch die Körperzellen, Viren, Bakterien, Pollen, Giftstoffe etc. strahlen typische Energien aus, die man als Frequenzmuster bezeichnet. Wenn nun schädliche Substanzen (Viren, Giftstoffe, Allergene etc.) auf den Körper einwirken, können Sie die Kommunikation zwischen den Zellen behindern. Gestörte Zellkommunikation kann organische (körperliche) Veränderungen zur Folge haben und so zur Symptombildung (Erkrankung) führen.



Mit dem Bicom-Gerät werden über die Messung typischer Frequenzmuster belastende Substanzen erfasst und Ihre Wirkung auf den Körper festgestellt.

wiese

Auf diese Weise können z. B. Allergene (Gräser, Pollen, Nahrungsmittel etc.) getestet und anschließend gezielt behandelt werden. Die Bioresonanztherapie ermittelt körpereigene Frequenzmuster, vergleicht diese mit einem festgelegten Sollwert und schickt korrigierende Signale an den Körper zurück. Krankhafte Frequenzmuster werden dabei „gelöscht“. Die Therapie ist kein anerkanntes wissenschaftliches Verfahren. Die positiven Erfahrungen sprechen jedoch deutlich für den Einsatz der Bioresonanztherapie, insbesondere bei Erkrankungen, die schulmedizinisch schwer beeinflussbar sind.

Welche Nebenwirkungen können durch die Behandlung auftreten?


Die Diagnostik und Behandlung nach der Bicom-Methode ist nebenwirkungs- und schmerzfrei und eignet sich daher auch zur Therapie von Säuglingen und Kindern. Häufig beobachten wir jedoch eine Erstverschlechterung der Symptome, die sich dann vollständig wieder zurückbilden und als Heilungsprozess zu verstehen ist.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?


Die Anzahl der Behandlungen ist im erheblichen Maße von der Häufung gemessener Ursachen abhängig. So reicht bei akuten Erkrankungen (z. B. Erkältung) häufig eine Anwendung, bei komplexeren  Symptomen (z. B. zahlreiche Allergien, chronische Schmerzen) sind in der Regel deutlich mehr Behandlungen notwendig.

Welche Erkrankungen können mit der Bioresonanztherapie behandelt werden?


Der Einsatz ist vielfältig. Die folgende Auflistung gibt nur einen ungefähren Überblick über behandelbare Erkrankungen:

  • Allergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Burn-out-Syndrom
  • Schwitzen
  • Akne
  • Hormonstörungen
  • Schlafstörungen
  • Chronische Schmerzen
  • Sodbrennen
  • Bluthochdruck
  • Nieren- und Leberfunktionsstörungen
  • Polyneuropathie
  • Brennende Füße (Burning feet-Syndrom)
  • Asthma
  • Erkältungserkrankungen
  • Morbus Raynaud („Kälteallergie“)

 

Die Bioresonanztherapie ist kein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Die Beurteilung der Wirksamkeit und die Indikationsstellung beruhen zum grossen Teil auf den Erfahrungen des Anwenders. Die Bioresonanztherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

 

Haben Sie noch Fragen zur Bioresonanztherapie? Sprechen Sie uns an!

Golf-Medical-Coaching
Sportmedizinische Beratung und Betreuung von Golfspielern

Der Golfsport wird zunehmend auch bei uns zum Volkssport. Über 350.000 Golfspieler haben die Faszination des Golfsportes in Deutschland bereits für sich entdeckt, jährlich kommen ca. 25.000 Spieler hinzu. Aufgrund der immer größer werdenden Beliebtheit, beobachten wir insbesondere in der Orthopädie eine Zunahme von Verletzungen und Überlastungen durch das Golfspiel. Durch die hohen Spitzenbelastungen während der Schlagbewegung kommt es kurzfristig zu starken Belastungen auf den gesamten Gelenk- und Bewegungsapparat. Ursachen für Verletzung und Fehlbelastung sind häufig eine ungünstige Schlagtechnik, schlechte Grundfitness und falsche Vorbereitung. Auch die Ausrüstung inkl. Caddie kann eine Rolle spielen.

 

Ein ambitionierter Golfer weiß, dass Golf auch konditionell eine anspruchsvolle Sportart ist. Während einer 18-Loch-Golfrunde legt der Golfer eine Wegstrecke von ca. 10 km zurück. Der Kalorien-verbrauch während eines vierstündigen Spieles wird auf ca. 1500 kcal geschätzt (Zum Vergleich: 2 h Tennis ca. 1000 kcal, 1 h Joggen ca. 700 kcal.). In mehreren Studien konnte belegt werden, dass sich der Blutdruck bessert, das Herzinfarktrisiko sinkt und die Blutfette sinken, was im Wesentlichen auf die Fettverbrennung zurückzuführen ist. Egal, ob Sie Golf als Hobby oder Leistungssport betreiben, Ernährung als auch die Grundfitness sind eine Voraussetzung, dass Sie auch am 18. Loch noch kontrolliert abschlagen können. 

 

 

Als Golf Medical Coach habe ich eine spezielle Ausbildung absolviert und unterstütze Golfspieler nach der sogenannten Free Release Methode. Abhängig von Ihren Beschwerden analysieren wir nach neuesten wissenschaftlichem Stand der Golfbiomechanik ihre Schwungqualität und Ausrüstung, um individuelle Lösungsansätze zu finden.

Zusätzlich beraten wir nach aktuellen Kenntnissen der golfspezifischen Sportmedizin in Fragen der Prävention, Ernährung und Verbesserung der Grundfitness, damit Sie auch am 18. Loch noch konzentriert und kraftvoll abschlagen können.

Sensomotorische (Propriozeptive) Einlagen 

Füße spielen eine herausragende Rolle, dem Körper über zahlreiche Sinnes-zellen Informationen zur Körperhaltung, Bewegung und Gleichgewicht zu vermitteln. Sensomotorische Spezial-einlagen sind aktive Schuheinlagen, die kontinuierlich die Propriozeptoren (Sinneszellen zur Messung der Tiefensensibilität) an der Fußsohle stimulieren und damit die Muskel-spannung und Haltung des gesamten Körpers verbessern. Durch speziell angelegte Polster (Pelotten) oder Tieferlegung unterschiedlicher Zonen werden spezifische Areale automatisch durch Druck aktiviert und damit die gesamte Körpermuskulatur positiv angesprochen.  

 

 

Wann werden sensomotorische Einlagen angewendet?

 

Folgenden Beschwerden profitieren von der Anwendung stimulierender Einlagen:

 

  •         Fehlhaltung („Mein Kind lässt sich immer so hängen“)
  •         Muskeldysbalancen
  •         Fußfehlstellungen
  •         Belastungsschmerzen der Wirbelsäule, Knie, Füße usw.
  •         Spastik
  •        Gangstörung
  •         Belastungsschmerzen bei Sportlern
  •         Skoliose 

Wirkungsweise und Behandlungserfolg lassen sich anschaulich mit der pedo-graphischen Druckverteilungsmessung und der optischen Wirbelsäulenvermessung darstellen.

 

 

Wo liegt der Unterschied zu herkömmlichen Einlagen?

 

Herkömmliche Einlagen korrigieren lediglich passiv die Fußstellung und drücken den Fuß in eine physiologische Position. Durch die passive Stützung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur wird die Muskulatur, die eigentlich trainiert werden sollte, geschwächt. Daher sind passive herkömmliche Einlagen insbesondere in der Behandlung von Kinderfüssen eher als schädlich einzuschätzen. Zudem ist der Effekt auf Körperhaltung und Muskelspannung eher minimal.

 

 

Werden die Einlagen von meiner Krankenkasse erstattet?

 

Sensomotorische, koordinationsfördernde, Einlagen sind im Heilmittelverzeichnis aufgeführt und damit prinzipiell Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Trotzdem lehnen zunehmend aufgrund der höheren Kosten gesetzliche Krankenkassen die Erstattung ab.

Seit September 2003 existiert ein Grundsatzurteil des Sozialgericht Mainz (Aktenzeichen S6KR115/02) , in dem eine gesetzliche Krankenkasse verpflichtet wird, die Kosten für sensomotorische Einlagen – deren Wirkung zwar nicht bewiesen ist, die aber auf naturwissenschaftlich anerkannten Theorien (Voijta – Therapie, Bobath usw.) stützen, zu übernehmen.

Orthomolekulare Medizin 

Der Begriff orthomolekulare Medizin (ortho = richtig, gut; Molekül = Baustein von Substanzen) wurde von dem zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling geprägt. Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit dem Einsatz von Vitalstoffen (Mikronährstoffen) zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Zur Gesunderhaltung ist daher die ausreichende Zufuhr von z. B. Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Fettsäuren essentiell.                                   

 

Die Lebensführung in unserer Wohlstandsgesellschaft (Ernährung, Bewegungsmangel usw.) kann aufgrund mangelnder Zufuhr, aber auch verminderter Bildung durch den eigenen Körper zu Unterversorgung einzelner Vitalstoffe und damit zur Krankheitsbildung (z.B. Osteoporose, Sehnen- und Muskelschmerzen, Diabetes, Bluthochdruck usw.) führen.

Nicht nur ein ausgeprägter Mangel, sondern bereits eine leichte Unterversorgung kann die Leistungsfähigkeit einschränken oder die Entstehung chronischer Erkrankungen fördern.

 

Auch bei gesunder Lebensführung werden Vitalstoffe nicht immer in ausreichender Menge und optimaler Kombination dem Körper zugeführt. Je nach individueller Belastung (chronische Erkrankung, Stress, Rauchen, sportliche Aktivität usw.) ist häufig eine gezielte diätetische Ergänzung zur normalen Ernährung sinnvoll.

 

Die orthomolekulare Ernährungsmedizin gilt in den USA als offiziell anerkanntes Therapieverfahren. Auch in Deutschland findet die Verwendung von Vitalstoffen Einzug in die Schulmedizin. So haben sich z. B. die Gabe von Vitamin D und Calcium in Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bewährt.

 

Nach den Prinzipien der orthomolekularen Medizin beraten wir Sie zur diätetischen Behandlung bei folgenden Erkrankungen:

 

  • Osteoporose
  • Chronische Schmerzen
  • Überlastungssyndrome beim Sport
  • Sehnenansatzüberlastungen (Achillodynie, Fersenschmerzen, Tennisellenbogen)
  • Chronische Müdigkeit
  • Burn-Out-Syndrom
  • Chronische Schmerzen nach Verletzungen

 

NSM-Neurostimulation - Neue Schmerztherapie
fotosearch k9602757Die NSM-Neurostimulation ist eine neue Therapie zur Behandlung orthopädischer und neurologischer Schmerz-erkrankungen. Hierzu werden feine Sonden – vergleichbar mit Akupunkturnadeln – an das erkrankte Gewebe platziert. Die Methode wurde von Prof. (USA/UNC) PD Dr. med. A. Molsberger entwickelt und basiert auf der Steuerung körpereigener elektrischer Felder. NSM-Stimulationen führen in Deutschland speziell lizensierte Fachärzte durch, die sich medizinischen und wissen-schaftlichen Qualitätsansprüchen verpflichten und in ständigem Wissensaustausch stehen. Unsere Praxis ist Teil dieses Verbundes.

 

 

Einige beeindruckende Patientenberichte, Fallbeispiele und Erfahrungsberichte zu Erkrankungen, die mit der NSM-Stimulation behandelt werden können finden Sie hier: www.neueschmerztherapie.de

 

Mögliche Anwendungsgebiete stellen nach unserer Erfahrung folgende Erkrankungen dar:

 

  • fotosearch k11032091Kopfschmerzen
  • Hüftschmerzen - Trochanterschmerz
  • Sportlerproblemen, Achillessehnenentzündung und Fersenschmerz
  • Rückenschmerzen - HWS-LWS Syndrom
  • Gelenk- & Sehnenproblemen
  • Ischialgie, Neuralgie

Die Wirkung der Neurostimulation erklärt sich am ehesten über die Neutralisation entzündungsfördernder Zellhormone. Gleichzeitige scheint die Neurostimulation wachstumsfördernde Zytokine zu stimulieren. Diese Zellhormone leiten die Regeneration des Gewebes ein und fördern die dauerhafte Ausheilung.

 

Die Neurostimulation ist weitgehend schmerzfrei. Die Behandlung dauert 30 Minuten. Feine Sonden werden präzise an die erkrankten Stellen des Körpers gesetzt. Nach Überprüfung der korrekten Lage werden spezifische elektrische Felder angelegt. Diese werden durch ein mikroprozessor-gesteuertes Stimulationsgerät erzeugt. Der Patient spürt ein feines, schmerzloses Kribbeln.

 

Bei der Neurostimulation handelt es sich um eine Erfahrungsmedizin. Daher ist die NSM nicht nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin hinreichend abgesichert. Insbesondere existiert für diese Behandlung noch keine randomisierte kontrollierte Studie. Der Erfolg kann daher nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistet  werden.

 

Haben Sie noch Fragen zur NSM-Neurostimulation? Sprechen Sie uns an!

  
 
ACP - Behandlung mit körpereigenen Wachstumsfaktoren
Die Behandlung mit ACP (Autologes Conditioniertes Plasma) ist ein neues Behandlungsverfahren, bei dem durch Gewinnung körpereigener Wachstumsfaktoren die natürlichen Regenerationskräfte genutzt werden.

Der Heilungsprozess eines verletzten Gewebes durchläuft eine komplexe und präzise geregelte Serie von körpereigenen Vorgängen. Proteine im Blut sind für die Regulation zuständig, viele davon werden aus den Blutplättchen (Thrombozyten) freigesetzt. Nach einer Verletzung werden die Blutplättchen aktiviert und setzen am Ort der Verletzung Wachstumsfaktoren frei. Diese leiten den Wiederaufbau des verletzten Gewebes ein und hemmen die schmerzhafte Entzündung.

Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Eine kleine Menge Blut wird aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren werden dann aus den Blutplättchen die körpereigenen Wirkstoffe in konzentrierter Form gewonnen. Das so gewonnene ACP-Plasma mit hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren wird in das erkrankte Gewebe oder Gelenk direkt injiziert. Der Heilungsvorgang wird so positiv unterstützt, mögliche Entzündungsvorgänge gehemmt und der Regenerationsprozess eingeleitet. 

Mögliche Anwendungsgebiete für die ACP-Therapie:
  • Arthrose (Verschleiß der Gelenke)
  • Chronische und akute Sehnenentzündungen
  • Sportverletzungen
  • Wundheilungsstörungen

Blutabnahme und Injektion erfolgen mit einer speziellen ACP-Doppelspritze, so dass durch ein geschlossenes System die Sterilität gewährleistet ist. Durch die Verwendung körpereigener Substanzen sind Nebenwirkungen selten.

 

Haben Sie noch Fragen zur ACP Eigenblutbehandlung? Sprechen sie uns an!

Praxisinfos

  Die Praxis
Unser Haus befindet sich im Zentrum von Lobberich.
Es gibt gute Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe der Praxis.

  Anmeldung
Wer hat schon grosse Lust untätig im Wartezimmer zu sitzen?
Um Ihnen Zeit zu sparen werden Termine im voraus vergeben.

Mehr >>

 

Sprechstunden
Mo bis Fr
9:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Mo und Di
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Komfortsprechstunde - 

Ein besonderer Service für Sie

 

Ihr Anliegen ist komplexer und Sie wünschen eine ausführlichere Beratung oder Untersuchung?

Hierzu bieten wir ausserhalb der regulären Sprechstundenzeiten eine besondere Komfortsprechstunde - speziell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten.